Wie funktionieren hydrostatische Pegelsonden?
Die hydrostatischen Niveausonde wird in das flüssige Medium hineingelassen und sinkt bis zum Boden. Die Pegelsonde ist vollständig wasserdicht und besteht in der Regel aus einem druckfesten Gehäuse, das die Messzelle und Auswerteelektronik enthält. Die Pegelsonde ist mit einem langen Kabel verbunden, das aus dem Behälter, Becken oder ähnlichem hinausführt. In dem Kabel befindet sich neben den Adern für den elektrischen Anschluss ebenfalls ein Kapillarrohr, das den Druckausgleich mit dem Umgebungsdruck ermöglicht.
Der hydrostatische Druck am Boden des Behälters oder Beckens wird vom Sensorelement gemessen. Deiser Druck ändert sich entsprechend der Höhe des Mediums über der Sonde. Je tiefer die Sonde eintaucht, desto höher die Flüssigkeitssäule und desto größer ist der Druck, den das Sensorelement wahrnimmt. Dieser Druck wird in ein elektrisches Signal umgewandelt und kann dann zur Berechnung des Füllstands verwendet werden.
Die hydrostatische Pegelsonde ist in der Regel robust und einfach zu installieren. Sie besteht aus Materialien, die korrosionsbeständig sind, um eine lange Lebensdauer und zuverlässige Messungen zu gewährleisten. Typischerweise werden sie in Form von Tauchsonden oder Einbausonden in Behältern oder Tanks eingesetzt.
Was ist hydrostatischer Druck?
Der hydrostatische Druck ist definiert als der Druck, den eine Flüssigkeit in einem Ruhezustand aufgrund ihres Eigengewichts auf ihre Umgebung ausübt. Er ist proportional zur Dichte der Flüssigkeit, zur Erdbeschleunigung und zur Tiefe unter der Flüssigkeitsoberfläche. Da Dichte und Schwerkraft häufig konstant sind, eignet sich das Messprinzip hervorragend zur Messung der Füllhöhe.