Kabel-Temperaturfühler

Kabeltemperaturfühler sind sehr kompakt und können flexible in den meisten Anwendungen zur Temperaturmessung eingesetzt werden – mit passenden Tauchhülsen können diese auch in Rohrleitungen eingeschraubt werden. Sie sind optimal für den Einsatz in flüssigen und gasförmigen Medien.

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Kabel-Temperaturfühler

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Kabel-Temperaturfühler PT100
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  • -30...180 °C
  • PT100
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  • flüssige & gasförmige Medien
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Kabel-Temperaturfühler PT1000
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  • PT1000
  • 45 mm Aderlänge
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Kabel-Temperaturfühler PT1000
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  • -30...180 °C
  • PT1000
  • 45 mm Aderlänge
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Was ist ein Kabelfühler?

Kabelfühler messen und überwachen Temperaturen von Flüssigkeiten und Gasen in Tanks und Behältern. Unter Verwendung der passenden Tauchhülse können sie sogar in Rohrleitungen eingeschraubt werden. Dabei können sie sowohl medienberührend als auch (über eine Tauchhülse) thermisch ans Medium gekoppelt eingesetzt werden. Je nach Messelement spricht man von einem Pt100-, Pt1000-, PTC- oder NTC-Temperaturfühler. Unsere Kabelfühler arbeiten mit Pt100- oder Pt1000-Messelement.

Funktionsweise Kabel-Temperaturfühler

Die autosen Kabel-Temperaturfühler nutzen das Messprinzip des temperaturabhängigen Platin-Messwiderstands (Widerstandsthermometer).

Temperaturmessung mit Widerstandsmethode

Über die Anschlussleitungen fließt konstant Strom durch das Widerstandthermometer. Zwischen den Anschlussleitungen wird eine vom Platin-Widerstand abhängige Spannung gemessen. Verändert sich die Temperatur, verändert sich auch der Widerstand. Durch den linearen Zusammenhang zwischen dem Widerstand und der Temperatur kann die Temperatur ermittelt werden.

Aufbau klassischer Kabelfühler

Bei unseren Kabelfühlern ist die Sensorkappe per Rolierung und Verpressung an einem Silikonkabel von 2m oder 5m Länge befestigt. In der Sensorkappe befindet sich ein elektrischer Widerstand aus Platin, der durch einen elektrischen Leiter mit den Anschlussdrähten verbunden ist. Das Ganze wird durch das Schutzgehäuse aus hochwertigem Edelstahl und Isolierungen vor äußeren Einflüssen geschützt.

Aufbau Kabelfühler

Anwendung Kabelfühler

Kabel-Temperaturfühler werden zur Temperaturmessung bei Maschinen und Anlagen in Tanks, Behältern und Rohrleitungen zur Überwachung von flüssigen und gasförmigen Medien eingesetzt. In folgenden Branchen kommen Kabelfühler häufig zum Einsatz:
  • Klima- und Lüftungstechnik
  • Mess- und Regeltechnik
  • Automobilindustrie
  • Medizin- und Labortechnik


Besonderheiten von Kabel-Temperaturfühlern

Werden Kabel-Temperaturfühler eingesetzt, sollte immer der Leitungswiderstand und die Eigenerwärmung mitberücksichtigt werden, um optimale Messergebnisse zu erzielen.

Vorteile von Kabelfühlern

Vorteile:
  • Vielseitig einsetzbar
  • Kostengünstig
  • Großer Temperaturbereich möglich
  • Fast lineare Kennlinie
  • Hohe Genauigkeit
  • Hohe Langzeitstabilität
  • Hohe Wiederholgenauigkeit
  • Gute Austauschbarkeit, da international genormt


Auswahl des richtigen Kabelfühlers

Folgende Punkte sollten Sie beachten, um den richtigen Kabelfühler für Ihre Anwendung auszuwählen:
  • Temperaturbereich, der abgedeckt werden muss
  • Umgebungstemperatur der Applikation
  • Sonstige Umweltbedingungen (Feuchte, Dampf, Druck, Vibration, Öle, scharfe Reinigungsmittel)
  • Zu messendes Medium
  • Wie soll der Temperaturfühler angeschlossen werden?


Pt100 oder Pt1000?

Die Zahlen im Namen (100 oder 1000) beziehen sich auf den Widerstand des Sensors (ohmschen Wert) bei 0 °C.

Der Pt1000 Sensor eignet sich gut für Anwendungen in Zweileiterkonfigurationen, da der Einfluss des Leitungswiderstands und somit auch die Verfälschung des Messignals, um den Faktor 10 geringer ist, im Vergleich zum Pt100 Sensor. Pt100 Sensoren werden deshalb häufig für Anwendungen in 3- oder 4-Draht-Schaltkreisen gewählt, so dass die Leitungslänge keine relevante Rolle spielt.

Ein weiterer Unterschied zwischen Pt100 und Pt1000 Sensoren besteht in der Kennlinie. Die Kennlinie des Pt1000 ist steiler als die des Pt100. Somit löst er den gemessenen Wert höher auf. Im direkten Vergleich liefern also Pt1000 präzisere Messergebnisse.

2- oder 4-Leiter?

Bei der 2-Leiter-Schaltung werden der Widerstand des Messelements und der Kabelwiderstand von der Messelektronik nicht unterschieden, sodass der Leitungswiderstand als Fehler in die Messung eingeht. Der Fehler kann, wenn die Spezifikationen und Länge der Leitung bekannt sind, ausgerechnet und vom Ergebnis abgezogen werden.

Die 4-Leiter-Schaltung ist genauer. Durch den symmetrischen Aufbau werden die Leitungswiderstände vollständig ausgeglichen. Diese Art der Schaltung ist weniger anfällig für Fehler.

Toleranzklasse A vs. B

Pt100- und Pt1000-Fühler verfügen über eine ähnliche Messgenauigkeit, sofern sie die gleiche Toleranzklasse haben. Platinwiderstände werden in Toleranzklasse A und B angeboten. Ein Widerstand mit Toleranzklasse A ist genauer als einer der Klasse B.