CloudkompatibelMagnetisch-induktive Durchflussmesser (mid)
Die Funktionsweise von magnetisch-induktiven Durchflussmessern basiert auf dem Faradayschen Gesetz. Das fließende Medium induziert einen Strom zwischen zwei seitlich im Messrohr des Sensors montierten Elektroden, dessen Stärke von der Fließgeschwindigkeit abhängt. Nur für Flüssigkeiten mit einer Leitfähigkeit > 20 microS/cm geeignet (ungeeignet für Öl). Hier weiterlesen
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CloudkompatibelMagnetisch-induktive Durchflussmesser (MID) von autosen – Präzision, Zuverlässigkeit & Innovation
Entdecken Sie unseren cloudkompatiblen magnetisch-induktiven Durchflussmesser für eine präzise und verschleißfreie Volumenstrommessung leitfähiger Flüssigkeiten. Ob Lebensmittelindustrie, Wasserwirtschaft oder Chemie: Mit autosen MID-Sensoren setzen Sie auf präzise Messdaten, einfache Integration und geprüfte Qualität – zertifiziert nach EC 1935/2004 und IP69K.
Wie funktioniert die MID-Durchflussmessung?
Magnetisch-induktive Durchflussmesser messen den Volumenstrom leitfähiger Flüssigkeiten mithilfe des Faradayschen Gesetzes der elektromagnetischen Induktion. Im Sensor wird ein Magnetfeld erzeugt. Fließt eine leitfähige Flüssigkeit durch das Feld, entsteht eine elektrische Spannung, die proportional zur Strömungsgeschwindigkeit ist. Diese Spannung wird von Elektroden erfasst und von der Elektronik in präzise Durchflusswerte umgerechnet.
Das Ergebnis: exakte, wartungsarme und verschleißfreie Messungen – auch bei anspruchsvollen Anwendungen.
Weitere Informationen finden Sie hier: Durchflusssensoren. Dort erläutern wir auch die Definition: Durchflusssensoren erfassen den Volumenstrom oder Massenstrom von Flüssigkeiten und Gasen und sind wichtig für Prozessstabilität, Qualitätssicherung und Energieeffizienz.

Faradaysches Gesetz
Das grundlegende Funktionsprinzip der induktiven Durchflussmessung basiert auf dem elektromagnetischen Induktionsprinzip, das von Michael Faraday im 19. Jahrhundert untersucht wurde. Das Faradaysch definierte Gesetz lautet: E=B∗V∗D
E steht für die induzierte Spannung
B repräsentiert die Stärke des Magnetfelds
V ist die Geschwindigkeit der Flüssigkeit
D ist der Durchmesser des Rohrs
Vorteile der magnetisch-induktiven Durchflussmessung
- Nicht-invasiv: Ein großer Vorteil dieser Art von Durchflusswächtern ist, dass sie nicht in direktem Kontakt mit der zu messenden Flüssigkeit stehen. Dies bedeutet, dass sie keine beweglichen Teile oder Verschleißkomponenten haben, die die Flüssigkeit beeinflussen könnten.
- Genauigkeit: MIDs sind sehr präzise bei der Volumenstrommessung von leitfähigen Flüssigkeiten. Sie sind in der Lage, auch bei schwankenden Strömungsgeschwindigkeiten und Temperaturen präzise Ergebnisse zu erzielen.
- Vielseitigkeit: Magnetisch-induktiv Durchflusssensoren eignen sich zur Erfassung einer breiten Palette von Flüssigkeiten, einschließlich Wasser, Säuren, Basen, Suspensionen und mehr. Sie können auch in Rohren verschiedener Größen und Materialien eingesetzt werden.
- Geringer Druckverlust: erzeugen in der Regel nur einen geringen Druckverlust in der Rohrleitung, was wichtig ist, um den Energieverbrauch niedrig zu halten.
- Wartungsarm: Da sie keine beweglichen Teile haben, erfordern diese Messgeräte in der Regel nur minimale Wartung und haben eine lange Lebensdauer.
Nachteile der magnetisch-induktiven Durchflussmesser
- Erfordert leitfähige Flüssigkeiten: funktionieren nur mit leitfähigen Flüssigkeiten, da sie auf dem Prinzip der Faradayschen Induktion beruhen. Für nicht leitfähige Flüssigkeiten sind andere Durchflussmessverfahren erforderlich. (Konduktiven / Öle sind nicht leitfähig)
- Kalibrierung: Periodische Kalibrierung der Messtechnik kann erforderlich sein, um die Genauigkeit aufrechtzuerhalten. Dies erfordert zusätzliche Zeit und Ressourcen.
- Empfindlich gegenüber Verschmutzung: Ablagerungen oder Partikel in der Flüssigkeit können die Genauigkeit des Messgeräts beeinträchtigen. Regelmäßige Reinigung oder Filterung der Flüssigkeit kann erforderlich sein.
Für welche Medien kann die magnetisch-induktive Durchflussmessung eingesetzt werden?
Elektromagnetische Durchflusssensoren sind hauptsächlich zur Überwachung des Durchflusses von leitfähigen flüssigen Medien geeignet. Außerdem sollte die elektrische Leitfähigkeit des Mediums ausreichend sein, damit das Messgerät korrekte Ergebnisse erzielen kann (Leitfähigkeit: >= 20 µS/cm und Viskosität: < 70 mm²/s bei 40 °C).
Die genaue Eignung eines magnetisch-induktiven Durchflussmessgerätes für eine bestimmte Anwendung hängt von verschiedenen Faktoren wie der Leitfähigkeit, der Temperatur, dem Druck und anderen Betriebsbedingungen ab, daher ist es wichtig, die spezifischen Anforderungen der Anwendung zu berücksichtigen.
Magnetisch-induktive Durchflussmesser von autosen sind vielseitig einsetzbar und bewähren sich in zahlreichen Branchen:
Wasser- und Abwasserwirtschaft:
Wasserverbände setzen MID-Durchflussmesser zur Überwachung des Trinkwasserverbrauchs und zur präzisen Steuerung der Abwassereinleitung ein. Die Sensoren liefern auch bei wechselnden Durchflussmengen und leicht verschmutzten Medien zuverlässige Messwerte.
Lebensmittel- & Getränkeindustrie:
Präzise Dosierung und Volumenstrommessung von Getränken, Milchprodukten oder Fruchtsäften. Ideal für hygienische Prozesse dank EC 1935/2004-Konformität und CIP-/SIP-Beständigkeit.
Chemie & Pharma:
Chemiebetriebe nutzt MID-Sensoren, um den Durchfluss aggressiver Säuren und Basen in verschiedenen Produktionslinien sicher zu messen. In der pharmazeutischen Industrie ermöglichen sie die lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit von Chargen.
Energie & Industrie:
Kraftwerke überwachen anhand MID-Durchflussmesser den Kühlmittelkreislauf, um einen effizienten und sicheren Betrieb zu gewährleisten. In der Metallverarbeitung sorgen sie für die genaue Dosierung von Kühl- und Schmiermitteln bei der Bearbeitung.
- Auch in der Papier-, Zellstoff-, Textil- oder Bergbauindustrie sorgen MID-Sensoren für prozesssichere Durchflussmessungen von leitfähigen Flüssigkeiten und Suspensionen.
Sie sind unsicher, ob ein MID für Ihre Anwendung geeignet ist?
Unser Team berät Sie gerne persönlich – Hier geht es zu unserem Support! Alternativ können Sie unseren Beitrag Auswahl des richtigen Durchflusssensors besuchen – dort erfahren Sie in 9 Schritten, welcher Sensor für Ihre Anwendung der richtige ist.
Einbau und Wartung eines MIDs
Der Einbau und die Wartung eines magnetisch-induktiven Durchflussmessers erfordern Sorgfalt und Beachtung bestimmter Schritte, um sicherzustellen, dass das Messgerät korrekt funktioniert und genaue Messungen liefert.
So einfach gelingt der Einbau eines magnetisch-induktiven Durchflussmessers
- Einbau in eine gerade Rohrstrecke (min. 5x Rohrdurchmesser vor/nach dem Gerät)
- Elektrische Anschlüsse und Erdung gemäß Anleitung vornehmen
- Erstinbetriebnahme: Kalibrierung und Nullabgleich durchführen
- Regelmäßige Sichtprüfung der Elektroden auf Verschmutzungen
- Wartung: Bei Bedarf Reinigung mit mildem Reinigungsmittel – keine beweglichen Teile!
Wartung eines magnetisch-induktiven Durchflussmessers
Regelmäßige Inspektion:
Führen Sie regelmäßige Inspektionen des Durchflussmessgerätes durch, um sicherzustellen, dass er ordnungsgemäß funktioniert. Überprüfen Sie auf sichtbare Verschmutzungen, Beschädigungen oder Anzeichen von Leckagen.Überprüfung der Elektroden:
Stellen Sie sicher, dass die Elektroden in gutem Zustand sind und keine Verschleißerscheinungen aufweisen. Beschädigte oder korrodierte Elektroden sollten ausgetauscht werden.Kalibrierung überprüfen:
In bestimmten Intervallen sollte die Kalibrierung des Durchflusswächters überprüft und gegebenenfalls angepasst werden, um die Genauigkeit sicherzustellen. Insbesondere, wenn es sich um zuvor geeichte MIDs handelt.Wartungsprotokolle führen:
Führen Sie Protokolle über Wartungsarbeiten und Kalibrierungen, um einen Nachweis über die ordnungsgemäße Pflege des Messgeräts zu haben.
Reinigung:
Wenn der Durchflusssensor Verschmutzungen aufweist, reinigen Sie ihn gemäß den Herstelleranweisungen. Ablagerungen oder Partikel in der Flüssigkeit können die Messgenauigkeit beeinträchtigen.Elektrische Verbindungen:
Überprüfen Sie die elektrischen Verbindungen regelmäßig auf Lockerheit oder Korrosion. Stellen Sie sicher, dass die Verbindungen sicher und intakt sind.Herstelleranweisungen beachten:
Befolgen Sie die spezifischen Empfehlungen des Herstellers für die Wartung und den Austausch von Verschleißteilen.- Es ist wichtig zu beachten, dass die Wartungsanforderungen je nach Hersteller und Modell variieren können. Daher ist es ratsam, die Anweisungen des Herstellers und die spezifischen Wartungsanforderungen für Ihr magnetisch-induktives Durchflussmessgerät zu konsultieren und zu befolgen. Die regelmäßige Wartung gewährleistet die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Messgeräts und verhindert ungeplante Ausfallzeiten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu magnetisch-induktive Durchflussmesser
Ein MID erzeugt ein Magnetfeld, durch das die leitfähige Flüssigkeit fließt. Dabei entsteht eine elektrische Spannung, die gemessen und in den Durchfluss umgerechnet wird. Dieses Prinzip beruht auf dem Faradayschen Gesetz der elektromagnetischen Induktion.
MID-Durchflussmesser eignen sich für alle leitfähigen Flüssigkeiten, z. B. Wasser, Milch, Fruchtsäfte, Chemikalien oder Abwasser. Gase und nicht-leitfähige Medien (z. B. Öl) sind nicht geeignet.
MIDs sind verschleißfrei, wartungsarm und bieten eine sehr hohe Messgenauigkeit – auch bei wechselnden Strömungen. Sie verursachen kaum Druckverlust und eignen sich für hygienische sowie industrielle Anwendungen.
MID-Durchflussmesser sind grundsätzlich wartungsarm. Für höchste Genauigkeit empfiehlt sich eine regelmäßige Sichtkontrolle und – je nach Einsatzgebiet – eine jährliche Kalibrierung.
Unsere Geräte sind lebensmitteltauglich (EC 1935/2004), erfüllen die Schutzart IP69K und sind IO-Link-kompatibel für die einfache Systemintegration.
Ja, unsere MID-Durchflussmesser sind cloud-ready und können mit autosen.cloud oder anderen IIoT-Systemen verbunden werden.





