Fachbegriffe und Stichwörter

Was ist eigentlich der Nennschaltabstand? Was bedeutet Korrekturfaktor? In unserem Glossar finden Sie einen Überblick über Fachbegriffe rund um Sensorik mit kurzen, übersichtlichen Erklärungen. Sparen Sie sich das Suchen und lesen Sie einfach hier nach. Detailliertere Informationen finden Sie in unserem Fachwissenbereich – profitieren Sie von unserem Know-How!


Bestimmung der Schaltfunktion des Signalausgangs. Z. B. Schließer (NO) oder Öffner (NC).
Hintergrundausblendung
Entfernungsbereich, in dem Reflexlichttaster und optische Abstandssensoren Objekte im Strahlengang nicht detektieren (hinter dem zu erfassenden Objekt)
Die aktive Fläche des Sensors darf plan mit der metallenen Einbauumgebung abschließen, darf aber auch darüber hinausragen.
Der Gesicherte Schaltabstand Sa, auch Arbeitsschaltabstand genannt, berücksichtigt die Einflüsse von Versorgungsspannung, Temperatur und Exemplarsteuerungen auf den Schaltabstand des Sensors. Innerhalb 0 % bis 81% des Nennschaltabstandes ist ein sicheres Schalten mit der Normmessplatte unter allen zulässigen Betriebsbedingungen gewährleistet. Sa <= 0,81 vom Nennschaltabstand Sn.
Vollständiger Schutz gegen Berühren unter Spannung stehender Teile. Schutz gegen Eindringen von Staub, Schutz gegen Strahlwasser.
Vollständiger Schutz gegen Berühren unter Spannung stehender Teile. Schutz gegen Eindringen von Staub, Schutz beim Eintauchen in Wasser unter festgelegten Bedingungen: 1 m Wassertiefe und 30 Minuten Dauer.
Vollständiger Schutz gegen Berühren unter Spannung stehender Teile. Schutz gegen Eindringen von Staub, Schutz beim Eintauchen in Wasser unter festgelegten Bedingungen: 1 m Wassertiefe und 7 Tage Dauer.
Vollständiger Schutz gegen Berühren unter Spannung stehender Teile. Schutz gegen Eindringen von Staub, Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung, spezifisch für Straßenfahrzeuge. Auch Kennzeichnung für den Einsatz in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.
Weicht der bedämpfende Gegenstand für den Sensor im Werkstoff von der Normmessplatte ab, so ergeben sich vom Realschaltabstand Sr des Sensors abweichende Schaltabstände. Sie lassen sich mit Hilfe von Korrekturfaktoren, die in den technischen Daten angegeben werden, berechnen. Beispiel: Nennschaltabstand 20 mm, Realschaltabstand 19,6 mm, Korrekturfaktor Metall für Aluminium 0,4, damit beträgt der aktuelle reale Schaltabstand auf dieses Material 19,6 mm x 0,4 = 7,8 mm.
Der Nennschaltabstand Sn beschreibt die maximale Entfernung, die ein Standardziel haben kann, um das Schalten des Sensors zu bewirken. Es handelt sich lediglich um einen formalen Wert, der weder Produktionstoleranzen noch Temperatur- oder Spannungsschwankungen berücksichtigt. Er wird auch als "Bemessungsschaltbereich" bezeichnet. Ein Standardtarget besteht aus dem Werkstoff ST37 (Baustahl), ist quadratisch und hat eine Seitenlänge von 3 mal Sn, mindestens aber den Durchmesser der aktiven Fläche. Sie ist eben, gleichmäßig und einen Millimeter dick.
Die aktive Fläche des Sensors muß auf jeden Fall nicht-plan mit der metallenen Einbauumgebung abschließen.
Polarität des Signalausgangs - Schaltrichtung. Die Schaltrichtung zeigt nach Plus. Das Minus- oder Nullpotential der Versorgungsspannung wird vom Signalausgang geschaltet. Kennzeichen der NPN-Technik ist, dass die Last fest an Plus angebunden ist. Gegensatz ist PNP-schaltend.
Polarität des Signalausgangs - Schaltrichtung. Die Schaltrichtung zeigt nach Minus. Das Pluspotential der Versorgungsspannung wird vom Signalausgang geschaltet. Kennzeichen der PNP-Technik ist, dass die Last fest an Minus angebunden ist. Gegensatz ist NPN-schaltend.
90 bis 110 % des Nennschaltabstandes
Der Schaltabstand ist ein mechanischer Abstand der bei Annäherung einer metallischen Messplatte in Richtung der aktiven Fläche einen Signalwechsel am Ausgang bewirkt. Innerhalb des Schaltabstandes bleibt der Signalausgang geschaltet.
Die Schaltfrequenz gibt die maximale Anzahl von binären Ein- und Ausschaltvorgängen des Signalausgangs pro Sekunde an. Im Idealfall ist die Ausschaltzeit doppelt so lang wie die Einschaltzeit.
Schaltfunktion eines binären Signalausgangs. Tritt im aktiven Bereich ein sensorisches Ereignis ein, wechselt das Schaltsignal des Sensors von "Aus", "Low" oder " 0 Volt" nach "Ein", "High" oder Betriebsspannungshöhe (z. B. 24 VDC).
Die Schutzart gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln für verschiedene Umgebungsbedingungen an, zusätzlich den Schutz von Menschen gegen potentielle Gefährdung bei deren Benutzung. Schutzarten werden gemäß DIN 40 050 eingeteilt. Die Schutzarten sind durch international gültige Kurzzeichen gekennzeichnet (IP = International Protection). Der Abkürzung IP folgen zwei Ziffern und bei Bedarf ein oder zwei zusätzliche Buchstaben. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen das Eindringen fester Körper. Die zweite Ziffer beschreibt den Schutzgrad gegen das Eindringen von Wasser (bei Raumtemperatur).
Die Schutzklassen beinhalten eine Einteilung und Kennzeichnung von elektrischen Betriebsmitteln. Sie beziehen sich auf die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung eines elektrischen Schlages. Es gibt vier Schutzklassen: 0, I, II, III. Zur Kennzeichnung der Betriebsmittel sind Symbole vorgesehen.
Betriebsmittel der Schutzklasse III arbeiten mit Schutzkleinspannung (SELV = Safety Extra Low Voltage). Sie benötigen daher keinen expliziten Schutz. Geräte mit Schutzklasse II haben eine verstärkte oder gar doppelte Isolierung zum Gehäuse. Schutzklasse I ist die Schutzerdung (gelb-grüne Anschlussleitung).